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Peter Ablinger:
IEAOV
Instrumente und ElektroAkustisch Ortsbezogene Verdichtung
("2 STATIONEN")
Violine (auch Bratsche) (2001), 18'
vl (also va), electronics, 18'



> general introduction to IEAOV pieces


Instrumente und ElektroAkustisch Ortsbezogene Verdichtung ("2 Stationen"), violin (also viola); composed 2001, for Dimitrios Polisoidis; system design: Robert Höldrich, Thomas Musil, IEM Graz; program and implementation: Wolfgang Musil, Vienna. Premiered: Minoriten Hall Graz, 2001



Study for station 14, skecth-books


IEAOV ("2 Stationen") are the only two finished parts from the project IEAOV ("14 Stationen") whose title holds a relationship to "The Stations of the Cross" by Barnett Newman. Additionally to the verticalisations - the wide spectral surfaces which are so typical for all IEAOV-pieces - also field-recordings play an important role in this pieces; Field-recordings which are filtered through the verticalisation derived from the string's "palette", so there spectral envelop is as close as possible to the verticalisation and therfore can be blended and merged with these surfaces up to an almost vanishing degree, where the field-recordings appear to be something like an auditory illusion...




stage set-up for "IEAOV - 3 Stationen": 3 loudspeakers and player. ("3 Stationen" has been an improvisational pre-version or study for "14 Stationen".


Requirements for IEAOV ("Portraits"):
violin (also viola), MaxMSP, 2 microphones, 3 loudspeakers




3 forms IEAOV:
Instrumente und ElektroAkustisch Ortsbezogene Verdichtung
("2 STATIONEN")

"Verdichtungen: Klänge, Musiken und Klangstrukturen (auch konkrete Klänge, Umweltaufnahmen) staffeln, wie die hintereinandergestaffelten Räume in Wilhering. Immer den Punkt suchen, wo sie anfangen ineinanderzugreifen; Gegenseitig transparent werden; Sich einander zuwenden; Ihr jeweiliges Alleinsein, ihre Besonderheit aufgeben zugunsten eines Gesamtbildes.
Genau den Punkt fixieren, wo die Auflösung beginnt, aber noch keine Auslöschung ist, sondern eine Vervielfältigung.
Aber auch das:
Klänge sozusagen ertränken; In anderen, dichteren Klängen. Die Walküre in einem Wasserfall, einen Posaunenchoral in einer Autobahnfahrt, ein Mozartquartett in einer späten Coltrane-Quartett-Aufnahme, Cecil Taylor in einem Zikaden-Schwarm ...
- alle auf- und erlösen!
Alles zurücknehmen, bis zu dem Punkt, wo es wieder Ahnung wird, Möglichkeit.
Ein Schein. Eine Erscheinung. Und nur für sehr Aufmerksame.
Für alle anderen: eine undurchdringliche Wand. - ich glaube jetzt ist Zeit für die große fast-weisse Fläche, grelles undurchdringliches Licht, Zeit für Turner ... Keine Einzelheiten im Moment, breiter Pinsel, Improvisations-Schemata - davon ausgehen. Jetzt: (erstmal) Vorstudien. Ins Studio gehen. Probieren dürfen. Sammeln. Hören. Nicht viel schreiben. Höchstens Texte. Prosa. Geräusch-Heft etc. Klänge nur hören, nicht schreiben. Eine Zeit lang. Jetzt: 18.12.94. Eine Zeit lang: zB 9 Monate.

- Das schrieb ich vor sieben Jahren, als ich begann die IEAOV-Reihe zu entwerfen. Auch "2 Stationen" ist noch eine Vorstudie. Oder ein Vorstadium: für ein Stück, das einmal 2 Stunden lang werden soll, und dann "14 Stationen" heißen soll. Aber abgesehen davon, denke ich zur Zeit darüber nach, ob nicht der Zustand des Stadiums oder der Studie dem Werk nicht ohnehin weitaus überlegen ist... So oder so: alle Arbeitsphasen dieses Stückes sind Dimitrios Polisoidis gewidmet.

3 forms, ink-drawings for "IEAOV - 3 Stationen" from sketch-books



> score
> listen (violin/viola: Dimitrios Polisoidis)
> Text zur IEAOV-Serie
> complete List of IEAOV pieces
> general introduction to IEAOV pieces

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