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Peter Ablinger:
Gehörgang (2007)


eine architektonische, schallabsorbierende Intervention


Die Arbeit besteht aus einer Art Durchgang, eine Art Schleuse, etwas wo man sich durchzwängt, eine Art einfacher Architektur mit schalldämmendem Material. Ein kleines Labyrinth, ein "Gehörgang". Die Gangbreite ist selbst so eng daß man den Oberkörper zur Seite drehen muß um durchzukommen.


Gehörgang, Frontansicht und Eingang


Gehörgang, ohne Dach (mit "Labyrinth"), und Ausgang

Fotos der Realisation im Rahmen von "Nachtschicht", Läufelfingen, 24./25.8.2007
Neue Musik Rümlingen, Schweiz
Architekt/Beratung: Aljoscha Hofmann
Ausführung: Jochen Köfer, Holztechnik Känerkinden
Fotos: Maria Tržan



Aufhören!

Ein Stück das - der Welt - keinen Klang hinzufügt sondern durch die schalldämmenden Eigenschaften des Materials Klänge wegnimmt. Gleichzeitig ein Stück das die größtmögliche Nähe zum Publikum sucht, sich direkt am Ohr des Zuhörers abspielt, oder einen – noch einen Schritt näher zum Rezipienten - nach innen, in den Körper hinein verweist, sich selbst nach innen hinein horchen läßt. (Ähnlich dem Gefühl, wenn man sich als Kind im Kleiderschrank versteckt hat...). Die Abwesenheit von Klang, bzw. auch schon sehr dumpfer Klang hat - so scheint mir - diese Wirkung des gewissermaßen in sich selbst Eintretens.




Gehörgang, Grundriss




siehe auch:

WEISS / WEISSLICH 32, "akustische Unterbrechung",
Holzgerüst, schalldämmendes Material (1997)
eine schalldämmende Pforte zum Durchgehen


Transition Pieces

3 EASY PIECES,
Hör-Installation in 3 Teilen im öffentlichen Raum (2003-04)


DIE KULISSE, 5. Akt der Stadtoper "OPERA / WERKE"
architektonische Intervention im Stadtraum, 6 weisse Korridore > Deutsche Documentation
THE SET, 5th act of the cityopera "OPERA / WORKS"
architectural intervention in city-space, 6 white corridors > english documentation


Weiss / Weisslich 8: Schneckengehäuse / snails' shells



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this page was created by Aljoscha Hofmann. last edited 31.07.2002 CET